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Bedienteile der PRAKTICA PLC 3 -
Rückwand öffnen -
Film einlegen -
Rückwand schließen -
Aufnahmebereitschaft herstellen -
Filmempfindlichkeit einstellen -
Belichtungszeit einstellen -
Blendenzahl einstellen -
Belichtungsautomatik -
Messen mit Offenblende -
Messen mit Arbeitsblende -
Arbeitsbereich der PRAKTICA PLC 3 -
Bildschärfe einstellen -
Schärfentiefenanzeige -
Auslösen und Spannen -
Selbstauslöser -
Filmwechsel -
Objektivwechsel -
Blitzlichtaufnahmen -
Verwendung von Lampenblitzgeräten -
Verwendung von Elektronenblitzgeräten -
Auswechseln der Stromquelle -
Pflege der Kamera
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Mit der Anschaffung einer PRAKTICA PLC 3 haben Sie sich für den technischen Fortschritt entschieden. Wir gratulieren Ihnen zu dieser Wahl und wünschen Ihnen viel Freude mit der neuen Kamera. Sie rangiert in der Spitzengruppe ihres Typs und hat Konstruktionsvorteile, die Ihnen nur PENTACON bietet: Die elektrische Blendenwertübertragung ermöglicht die Innenlichtmessung bei offener Blende und hellstem Sucherbild. Sogar bei Nahaufnahmen mit auszugsverlängerndem Zubehör. Das vergrößert den Anwendungsbereich der Belichtungsautomatik enorm und damit natürlich auch Ihren Fotoerfolg. Viele weitere Einrichtungen der PRAKTICA PLC 3 tragen mit dazu bei, so der Metallamellen-Schlitzverschluß, das große helle Sucherbild, die Filmeinlegeautomatik sowie Objektive und Zubehör. Bitte, arbeiten Sie aber genau nach der Bedienungsanleitung, damit Ihre wertvolle Kamera nicht durch falsche Handhabung Schaden erleidet. |
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Bedienteile der PRAKTICA PLC 3
1 Filteranschlußgewinde
2 Rückspulknopf
3 Steckschuh mit Mittenkontakt
4 Belichtungszeiten-Einstellknopf
5 Spannhebel
6 Drahtauslöser-Anschlußgewinde
7 Auslöser
8 Auslöser für Selbstauslöser
9 Selbstauslöser-Spannhebel
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10 Marke für Filmempfindlichkeitseinstellung
11 Skale für Filmempfindlichkeit
12 Umschalter für die Blendenfunktion
13 Entfernungseinstellring
14 Schärfentiefenskale
15 Blendeneinstellring
16 Umschalter für Belichtungsautomatik
17 Rückspulkurbel
18 Symbole für Messen mit Offen- und Arbeitsblende
19 Marke für Belichtungszeiteneinstellung
20 Bildzähler
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21 Okularfassung mit Zubehörwechselstelle
22 Rückspulmitnehmer
23 Patronenraum
24 Stahllamellen-Schlitzverschluß
25 Filmtransportrolle
26 Halteböckchen
27 Aufwickelspule
28 Marke zum Filmeinlegen
29 Fangbügel
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30 Stativgewinde
31 Blitzlichtnippel
32 Rückspulauslöser
33 Batterieraum mit Batterie
Im Text der Bedienungsanleitung sind die Hinweiszahlen auf die Bedienteile in ( ) gesetzt.
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Rückwand öffnen
Rückspulknopf (2) bis zum harten Anschlag nach oben ziehen. Dadurch wird die Rückwand entriegelt und kann aufgeklappt werden. Bildzähler (20) springt dabei automatisch in die Ausgangsstellung zurück.
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Film einlegen
Filmpatrone einlegen. Fangbügel (29) dürfen nicht nach oben stehen, ggf. am gerändelten Spulenteller verstellen. Filmzunge bis zur grünen Marke (28) ziehen, unter das Halteböckchen (26) schieben. Zähne der Filmtransportrolle (25) müssen in die Filmperforation eingreifen.
Bei starker Filmkrümmung einen Fangbügel durch Drehen am Spulenteller auf den Film auflegen. Rückspulknopf (2) wieder eindrücken, ggf. dabei drehen.
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Rückwand schließen
Rückwand an der Riegelseite gegen den Kamerakörper drücken. Sie verriegelt sich selbsttätig.
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Aufnahmebereitschaft herstellen
Der Spannhebel (5) besitzt einen Leerhub von etwa 15° und kann so in die Bereitschaftsstellung gebracht werden (Griffsicherheit bei Serienaufnahmen). Spannhebel (5) vollständig bis Anschlag schwenken, zurückführen und Kamera mit Auslöser (7) auslösen. Vorgang wiederholen und anschließend nochmals spannen. Der automatische Bildzähler (20) zeigt jetzt die Bildzahl 1 an.
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Filmempfindlichkeit einstellen
Für die Belichtungsautomatik muß der Empfindlichkeitswert des Films eingestellt werden. Rändelring des Belichtungszeiten-Einstellknopfes (4) anheben und drehen, bis die DIN- oder ASA-Zahl auf der Skale (11) der weißen Marke (10) gegenübersteht. Beim Loslassen rastet der Rändelring ein.
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Belichtungszeit einstellen
Symbol  |
für Aufnahmen mit Elektronenblitz (ca. 1/125 s) |
| Einstellung B |
für Langzeitbelichtung, Verschluß bleibt so lange geöffnet, wie der Auslöser gedrückt wird |
| 1 s bis 1/15 s |
(orangefarben) für Aufnahmen bei geringer Objekthelligkeit, Stativ erforderlich |
| 1/30 s bis 1/1000 s |
(weiß) für Aufnahmen bei guter Objekthelligkeit |
Belichtungszeiten-Einstellknopf (4) drehen, bis gewünschte Zahl dem orangefarbenen Dreieck gegenübersteht. |
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Blendenzahl einstellen
Die Blendenzahl am Blendeneinstellring (15) des Objektivs der Marke auf der Objektivfassung gegenüberstellen. Bei Objektiven mit automatischer Druckblende (ADB) bleibt die Blende dabei voll geöffnet. Erst beim Auslösen schließt sie sich auf den eingestellten Wert und öffnet sich sofort nach dem Verschlußablauf. Durch Umstellen des Umschalters für die Blendenfunktion von A (Automatik) auf M (Manuell) (12) kann die Schärfentiefe im Sucherbild kontrolliert werden.
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Belichtungsautomatik
Die Belichtungsautomatik mit elektrischer Blendenwertübertragung ermöglicht das Lichtmessen bei voll geöffneter Objektivblende und damit strahlend hellem Sucherbild. Die Objektive mit elektrischer Blendenwertübertragung besitzen entsprechende Kontaktstifte. Es ist jedoch auch möglich, alle übrigen Objektive ohne Blendenelektrik mit dem PRAKTICA-Gewindeanschluß zu verwenden. Die Messung erfolgt dann mit Arbeitsblende, wobei das Sucherbild mehr oder weniger, je nach gewählter Blende, verdunkelt wird.
Für beide Meßmethoden bieten sich zwei Verfahren an:
a) Vorwahl der Belichtungszeit und Meßabgleich durch Verändern der Blendenzahl
b) Vorwahl einer bestimmten Blendenzahl und Abgleich durch Verändern der Belichtungszeit.
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Messen mit Offenblende - bei Belichtungszeitvorwahl
Umschalter für die Belichtungsautomatik (16) mit seiner Markierung auf das Symbol stellen. Umschalter für die Blendenfunktion (12) am Objektiv auf A stellen. Belichtungszeit am Einstellknopf (4) vorwählen. Auslöser (7) bis zum fühlbaren Druckpunkt eindrücken und den Blendeneinstellring (15) drehen, bis der im Sucherbild sichtbare Meßwerkzeiger auf der Mitte der Kreismarke steht. Steht der Zeiger im Bereich "+", entsteht eine Überbelichtung, im Bereich "-" eine Unterbelichtung.
Messen mit Offenblende - bei Blendenzahlvorwahl
Umschalter für die Belichtungsautomatik (16) steht auf Symbol .Umschalter für die Blendenfunktion (12) am Objektiv auf A stellen. Blendenzahl am Blendeneinstellring (15) einstellen. Auslöser (7) bis zum fühlbaren Druckpunkt eindrücken und Einstellknopf (4) rastend drehen (Zwischenwerte unzulässig), bis der Meßwerkzeiger auf Mitte der Kreismarke steht.
Steht der Zeiger im Bereich "+", entsteht eine Überbelichtung, im Bereich "-" eine Unterbelichtung.
Kann die genaue Einstellung nicht ganz erzielt werden, so ist die Feinkorrektun durch Blendenverstellung (auch Zwischenwerte) möglich.
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Messen mit Arbeitsblende - bei Belichtungszeitvorwahl
Für Objektive ohne elektrische Blendenwertübertragung: Umschalter für die Belichtungsautomatik (16) mit seiner Markierung auf das Symbol stellen. Belichtungszeit am Einstellknopf (4) vorwählen. Abgleichen wie auf Messen mit Offenblende - bei Belichtungszeitvorwahl beschrieben. ABei Objektiven mit automatischer Druckblende ist der Umschalter für die Blendenfunktion (12) auf M zu stellen (entspricht beim PANCOLAR 1.8/50 der unteren Stellung des Schalthebels (Rastblende)).
Messen mit Arbeitsblende - bei Blendenzahlvorwahl
Für Objektive ohne elektrische Blendenwertübertragung: Umschalter für die Belichtungsautomatik (16) steht auf Symbol , Blendenzahl am Blendeneinstellring (15) entsprechend einstellen. Abgleichen wie auf Messen mit Offenblende - bei Blendenzahlvorwahl beschrieben. Feinkorrektur durch Blendenverstellung. Für Objektive ohne Blendenautomatik (Vorwahlblende, einfache Blende u.a.) wird vor der Belichtungsmessung die Schärfe bei kleinster Blendenzahl eingestellt.
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Arbeitsbereich der PRAKTICA PLC 3
Außerhalb des Bereiches (s. Tabelle) ist die Meßeinrichtung abgeschaltet. Der Meßwerkzeiger steht in Ruhestellung unterhalb der Kreismarke im Bereich "-". Bei "B" und dem Symbol kann nicht gemessen werden.
| DIN |
ASA |
GOST |
Zeit s |
| 12 |
12 |
11 |
1 ... 1/1000 |
| 15 |
25 |
22 |
1 ... 1/1000 |
| 18 |
50 |
45 |
1 ... 1/1000 |
| 21 |
100 |
90 |
1/2 ... 1/1000 |
| 24 |
200 |
180 |
1/4 ... 1/1000 |
| 27 |
400 |
350 |
1/8 ... 1/1000 |
| 30 |
800 |
700 |
1/15 ... 1/1000 |
| 33 |
1600 |
1400 |
1/30 ... 1/1000 |
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Bildschärfe einstellen
Das Scharfeinstellen ist mit Meßkeilen, Mikroprismenraster oder Mattscheibenringfeld möglich.
1 Signal
2 bildaufhellende Fresnellinse
3 Mattscheibenringfeld
4 Meßkeilpaar
5 Mikroprismenraster
6 Meßwerkzeiger mit Kreismarkierung
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| Unscharf |
Scharf |
Einstellen mit den Meßkeilen Entfernungseinstellring drehen, bis sich markante Bildkonturen der Teilbilder genau gegenüberstehen.
Einstellen mit dem Mikroprismenraster Die richtige Bildschärfe ist eingestellt, wenn das Bild innerhalb des Mikroprismenrasterfeldes klar und flimmerfrei sichtbar ist. Das mattierte Fresnelfeld ist nicht zum Einstellen der Bildschärfe vorgesehen.
Mattscheibenringfeld Entfernungseinstellung des Objektivs drehen, bis das Bild klar und scharf auf dem Mattscheibenring erscheint.
Anzuwenden bei Lupen- und Mikroaufnahmen sowie bei Objektiven mit kleiner relativer öffnung (Blendenzahl größer als 4).
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Schärfentiefenanzeige
Die Grenzen des Schärfentiefenbereiches bei entsprechender Blende können auf der Schärfentiefenskale (13) abgelesen werden.
| Beispiel: |
3 m - bei Blendenzahl 8 |
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Schärfentiefe von 2 m bis 5 m |
Bei Stellung M des Umschalters für die Blendenfunktion (12) oder unterer Stellung des Schalthebels (PANCOLAR 1,8/50) kann die Schärfentiefe auch im Sucherbild beurteilt werden.
Infrarotaufnahmen erfordern geringfügige Korrektur der Scharfeinstellung. Ermittelten Entfernungswert dem Infrarotpunkt gegenüberstellen.
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Auslösen und Spannen
Vor dem Auslösen beachten:
- Bei sichtbarem Signal links im Sucher ist die Kamera nicht aufnahmebereit. Spannhebel (5) bis Anschlag schwenken.
- Sind Belichtungszeiten von 1/15 s und länger erforderlich, Stativ und Drahtauslöser verwenden. Auslöser (7) über den leichtgängigen Bereich hinaus gleichmäßig - nicht ruckartig - eindrücken. Nach der Belichtung Aufnahmebereitschaft durch Spannen wieder herstellen.
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Selbstauslöser
Verschluß spannen.
Spannhebel (9) nach oben bis zum Anschlag schwenken. Ablauf des Selbstauslösers durch Druck auf den Auslöser (8).
Laufzeit etwa 8 s. Während des Ablaufs des Selbstauslösers kein Spannen der Kamera vornehmen.
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Filmwechsel
Die mit dem jeweils eingelegten Film erreichbare Bildzahl (12, 20 oder 36 Aufnahmen) am Bildzähler beachten. Ist der Film entsprechend belichtet, Rückspulauslöser (32) drücken (rastet ein). Rückspulkurbel (17) aus dem Rückspulknopf (2) herausklappen und nicht zu schnell in Pfeilrichtung (Markierung auf Kurbel (17) drehen.
Ende des Rückspulens ist durch erhöhten Widerstand und anschließende Leichtgängigkeit zu erkennen. Rückspulknopf bis zum Anschlag nach oben ziehen. Rückwand ist entriegelt. Filmpatrone kann entnommen werden.
Achtung: Sind mehr Aufnahmen, als auf der Filmpackung angegeben, belichtet worden, kann der Spannhebel möglicherweise nicht voll geschwenkt werden. Keine Gewaltanwendung. Film zurückspulen.
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Objektivwechsel
Es lassen sich alle Objektive mit dem internationalen PRAKTICA-Gewinde M42 x 1 verwenden. Objektivkörper fassen und durch Linksdrehen herausschrauben. Das Einschrauben erfolgt durch Rechtsdrehen bis zum Anschlag. |
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Blitzlichtaufnahmen
Es können Blitzlampen oder Elektronenblitzgeräte synchronisiert werden. Blitzgeräte mit Mittenkontakt auf den Steckschuh (3) aufschieben. Blitzgeräte mit Synchronkabel und Blitzlichtstecker am Blitzlichtnippel (31) anschließen. Symbol der entsprechenden Blitzgeräteart ( oder ) am Belichtungszeiten-Einstellknopf einstellen. Der Zündstromkreis wird nur beim Verschlußablauf geschlossen. Leitzahl der Blitzeinrichtung beachten und bei der Ermittlung der Blende oder Entfernung in Rechnung stellen (Rechenscheibe am Blitzgerät benutzen). |
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Verwendung von Lampenblitzgeräten
Bei kurzbrennenden Blitzlampen ist auf das Symbol soder eine längere Belichtungszeit als 1/30 einzustellen. |
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Verwendung von Elektronenblitzgeräten
Die Synchronisation erfolgt beim Symbol und entspricht einer Belichtungszeit von etwa 1/125 s. Anwendung längerer Belichtungszeiten ist möglich. |
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Auswechseln der Stromquelle
Als Stromquelle für die Belichtungsautomatik wird eine Batterie für Fotoapparate mit einer Nennspannung von 4,5 V (z.B. Mallory Batterie PX 21) verwendet. Batterieraum (33) durch Anheben des Plastedeckels am Griffstück öffnen. Beim Einsetzen der Batterie ist auf richtige Polung zu achten. Batterie mit Pluspol gegen den federnden Kontakt (ebenfalls + gekennzeichnet) drücken und gleichzeitig in den Batterieraum hineinkippen.
Batterieraumdeckel gegenüber der Griffseite am Batterieraum ansetzen und an der Griffseite niederdrücken, bis er einrastet.
Lebensdauer der Stromquelle ca. 2 Jahre.
Verbrauchtes Element nicht aufladen oder ins Feuer werfen! Explosionsgefahr!
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Pflege der Kamera
Die einwandfreie Funktion des hochwertigen Präzisionsgerätes hängt wesentlich von der sachgemäßen Bedienung und sorgfältigen Pflege ab. Gerät vor Stoß, Schlag, Staub und Nässe schützen. Patronen und Spulenraum, Filmbahn und Rückwand von Zeit zu Zeit mit weichem Haarpinsel säubern. Verschlußlamellen nicht drücken oder mit den Fingern berühren. Spiegel nur in dringenden Fällen mit Haarpinsel abstauben. Das Okular bei Nichtbenutzung durch Aufschieben der mitgelieferten Okularschutzkappe verschließen.
Kamera nicht mit organischen Lösungsmitteln wie z.B. Spiritus, Lackverdünner o.ä. reinigen.
Im Bereich von 40 °C bis -10 °C arbeitet die Kamera einwandfrei. Ober- und unterhalb dieses Bereiches können durch verschiedene Ursachen die mechanischen und elektrisch-elektronischen Funktionen gestört sein. Plötzlicher Temperaturwechsel kann Kondenswasserbildung zur Folge haben, die wiederum zu Korrosionsschäden führen kann.
Besonderes Augenmerk ist auf die Batterie und die in diesem Zusammenhang stehenden Kontaktstellen zu legen. Diese sollten öfters nachgesehen und ggf. gereinigt werden. Gegen tiefe Temperaturen ist die Batterie empfindlich und sollte in geeigneter Weise geschützt werden. Batterie bei längerer Nichtbenutzung aus dem Batterieraum der Kamera entfernen.
Wir bitten, alle Hinweise dieser Bedienungsanleitung zu beachten.
Unsachgemäße Behandlung der Kamera kann zu Schäden führen, deren Behebung außerhalb unserer Garantieleistung liegt.
Durch Weiterentwicklung der PRAKTICA PLC 3 können sich geringfügige Abweichungen von dieser Druckschrift ergeben.
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