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Besondere Merkmale der PRAKTICAmat -
Die Innenmessung -
Kurzanleitung -
Film einlegen -
Filmsorte einstellen -
Bildzähler -
Aufnahmebereitschaft herstellen -
Filmempfindlichkeit einstellen -
Belichtungszeit einstellen -
Belichtungsmessung -
Bildschärfe einstellen -
Schärfentiefe -
Kamera auslösen -
Aufnahmebereitschaft -
Filmwechsel -
Objektivwechsel -
Blendenautomatik -
Blitzlichtsynchronisation -
F-Synchronisation -
X-Synchronisation -
Wartung und Pflege -
Zubehör für PRAKTICAmat
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Die PRAKTICAmat, mit allen Vorzügen des modernen Spiegelreflexsystems der PRAKTICA - Baureihe ausgerüstet, verfügt über eine Belichtungsautomatik neuester Erkenntnisse nach dem Prinzip der Innenmessung. Erstmalig erfolgt die Innenmessung der gesamten Lichtes am Sucherbild durch neuartigen Strahlenteiler und Fotowiderstand. Alle, die Belichtung beeinflussenden Werte wie Bildwinkel, Blende und Verlängerungsfaktoren bei Filter-, Lupen- und Mikroaufnahmen gehen exakt in das Meßergebnis ein und sichern durch den hochwertigen Schlitzverschluß ein hervorragendes Belichtungsergebnis. |
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Besondere Merkmale der PRAKTICAmat
- Belichtungsautomatik erstmaling durch Innenmessung des gesamten Lichtes am Sucherbild durch Strahlenteiler und Fotowiderstand
- Meßumfang von 8 bis 64 000 asb bei Blendenzahl 2
- Meßtaste für Belichtungsmeßeinrichtung
- Stromquelle für Belichtungsmeßeinrichtung mit ca. Zweijähriger Lebensdauer
- Meßwerkzeiger und Kontrollzeichen im Sucherfeld
- Filmempfindlichkeitsbereich 9 bis 36 DIN bzw. 6 bis 3200 ASA
- Zwei Möglichkeiten der Scharfeinstellung mit Meßkeil - und Rasterringfeld (Mikroraster)
- Fest eingebautes Umkehrprisma
- Rückkehrspiegel
- Schlitzverschluß von 1 s bis 1/1000 s,
- und Zeiteinstellung B
- Feststehende Zeiteinstellscheibe mit Rastung
- Synchronisation für Lampen- und Röhrenblitzgeräte
- Griffiger Schnellspannhebel
- Automatischer Bildzähler
- Schrägauslöser mit Sicherung
- Rückspulkurbel
- Blendenautomatik
- Wechselobjektive von 20 mm bis 1000 mm Brennweite mit PRAKTICA-Anpassung
- Umfangreiches Zuberhör (Zuberhör der PRAKTICA-Baureihe ist verwendbar)
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Die Innenmessung
Der Abbildungsstrahlengang des Aufnahmeobjektes wird durch das Objektiv über Oberflächenspiegel, Bildeinstellsystem, Strahlenteiler, Umkehrprisma und Sucherokular dem betrachtenden Auge zugeführt. Durch Drehen am Entfernungseinstellring des Objektives wird mit Hilfe des Bildeinstellsystems die Bildschärfe eingestellt. Der im optischen System hinter einer dem Negativ entsprechenden Bildbegrenzung angeordnete Strahlenteiler spiegelt einen gleichbleibenden Porzentsatz des Lichtes des gesamten Bildfeldes auf den Großflächen-Fotowiderstand. Die eine Messung negativ beeinflussenden Lichtanteile außerhalb des Bildwinkels werden vollkommen ausgeschaltet. Alle bisher zu beachtenden Korrekturfaktoren bei Filter-, Nah-, Makro- und Mikroaufnahmen werden durch dieses neuartige System der Innenmessung unmittelbar berücksichtigt. Das Meßergebnis wird durch den Zeiger eines Mikro-Amperemeters im Sucher sichtbar. Als Stromquelle für die Meßeinrightung ist im Kameraboden ein Quecksilberoxyd-Element eingesetzt. Durch Drücken der Meßtaste oder des Auslösers wird der Meßstromkreis geschlossen.
Bei der Auslösung des Belichtungsvorganges springt der Oberflächenspiegel in die Aufnahmelage, um unmittelbar nach Ablauf des Verschlusses wieder in die Sucherlage zurückzukehren. Automatisch stellt sich die Blende des Objektives auf volle Öffnung. Damit ist das Sucherbild praktisch daurend sichtbar entsteht auch bei Verwendung von Wechselobjektiven extremster Brennweiten und Geräten für Nahaufnahmen keinerlei Parallaxe. Das Sucherbild ist etwas kleiner als das Aufnahmeforat. Alles, was im Sucher sichtbar ist, wird mit Sicherheit auf dem Film agbebildet, so daß das Sucherbild bis zum äußersten Rand ausgenützt werden kann.
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Kurzanleitung
- Rückwand (6) öffnen.
- Rückspulknopf (5) hochziehen. Patrone in Patronenraum (7) einlegen. Rückspulknopf eindrücken. Filmanfang an Aufwickelspule (10) befestigen und fest aufwickeln, bis Zähne der Filmtransportrolle (9) oben und unten in die Filmperforation eingreifen.
- Rückwand schließen.
- Filmempfindlichkeit einstellen (Filmempfindlichkeitssteller (16) auf Markierung 17).
- Filmsorte (Filmsortenmerkscheibe 13) einstellen.
- Spannhebel (11) und Auslöser (3) betätigen, bis Bildzähler (14) auf Zahl 1 steht.
- Belichtungsmessung:
7. 1. Belichtungszeit [Zeitstellscheibe (15)] oder Blendenzahl [Blendenring (28)] vorwählen.
7. 2. Meßtaste (2) drücken.
7. 3. Bei gedrückter Meßtaste Blendenzahl (Blendenring 28) oder Belichtungszeit (Zeitstellscheibe 15) verändern, bis Meßwerkzeiger (23) im Sucher auf Festmarke (24) zeigt. Meßtaste loslassen!
Bei Verwendung von Objektiven ohne automatische Druckblende Hinweis unter "Blendenautomatik" beachten.
- Bildschärfe am Entfernungsstellring (26) des Objektives mit Hilfe der Meßkeile oder des Rasterringfeldes einstellen.
- Auslösen.
Achtung! Bei sichtbarem roten Kontrollzeichen (20) im Sucherfeld Spannhebel (11) betätigen.
- Filmwechsel:
Nach letzter Aufnahme Rückspulauslöser (12) drücken. Rückspulkurbel (29) herausklappen. Film in Pfeilrichtung zurückspulen.
- Patrone der Kamera entnehmen.
Neben der Beachtung der Kurzanleitung ist es notwending, sich mit der ausführlichen Bedienungsanleitung sorgfältig vertraut zu machen.
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Film einlegen
Alle Sorten perforierten 35-mm-Kleinbildfilmes (Schwarzweiß oder Color) in handelsüblichen Kleinbildpatronen sind verwendbar. Rückwandriegel (1) nach unten schieben, Rückwand (6) aufklappen, Rüchspulknopf (5) bis zum Anschlag herausziehen. Volle Patrone in den Patronenraum (7) einlegen. Rückspulknopf bei gleichzeitiger Hin- und Herbewegung wieder eindrücken. (Mitnehmer 8 greift in Patronenkern).
Filmanfang bis zum Anstoß in den Schlitz der Aufwickelspule (10) stecken. Aufwickelspule drehen, dabei Film (Schicht nach außen) aufwickeln, bis die Zähne der Filmtransportrolle (9) auf beiden Seiten in die Perforation des Filmes eingreifen. Bei Aufwickelspule mit Haltezahn (Spule mit einem Teller) Perforation in Haltezahn einhägnen. Aufwickelspule am Rändelteller drehen. Rückwand andrücken (verriegelt selbsttätig).
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Filmsorte einstellen
= Schwarzweiß
= Color-Umkehrfilm für Tageslicht
= Color-Umkehrfilm für Kunstlicht
= Color-Negativfilm für Tageslicht
= Color-Negativfilm für Kunstlicht |
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Bildzähler
Einstellen des Bildzählers (14) ist nicht erforderlich. Er tritt automatisch beim Schließen der Rückwand in Funktion.
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Aufnahmebereitschaft herstellen
Spannhebel (11) bis zum Anschlag schwenken und zurückgleiten lassen, auslösen. Wiederholen bis Bildzähler (14) auf 1 stecht.
Spannhebel nur in Aufzugsrichtung bis zum Anschlag schwenken (gewaltsame Bewegung in entgegengesetzter Richtung führt zur Beschädigung der Kamera). Durch Kupplung von Verschlußaufzug und Filmtransport sind Doppelbelichtungen und Leeraufnahmen nicht möglich. |
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Filmempfindlichkeit einstellen
Filmempfindlichkeitssteller (16) drehen, bis die dem eingelegten Film entsprechende Empfindlichkeit der Dreiecksmarkierung (17) auf der Zeitstellscheibe gegenübersteht (wichtig für Belichtungsautomatik).
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Belichtungszeit einstellen
Der Schlitzvershluß der PRAKTICAmat ermöglicht, Belichtungszeiten von 1 s bis 1/1000 s einzustellen.
Einstellung B ist für Zeitafnahmen mit beliebig langer Balichtungszeit.
(Der Vershluß bleibt offen, solange der Auslöser (3) eingedrückt wird oder verriegelbaren Drahtauslöser verwenden).
Einstellung ist die kürzeste Belichtungszeit für die Verwendung von Röhrenblitzgeräten (bei Auslösung des Blitzes ist das Bildfenster ganz Geöffnet).
Zeitstellscheibe (15) drehen, bis Belichtuugszeitwert an der Markierung (18) einrastet. Einstellung in jeder Drehrichtung bei gespanntem oder abgelaufenem Verschluß (Anschlag bei B und 1 s). Einstellung Außerhalb der Rast führt zu falscher Belichtung.
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Belichtungsmessung
Die Belichtungsautomatik der PRAKTICAmat hat bei eingesetzten Objektiven mit Blendenautomatik zwei Möglichkeiten der Messung:
Messung bie vorgewählter Belichtungszeit (z. B. Bei bewegten Motiven)
Belichtungszeit ist eingestellt! Meßtaste (2) drücken und Blendenring des Ojbektives (28) drehen, bis sich Meßwerkzeiger (23) mit der Festmakre (24) deckt.
Messung bei vorgewähltem blendenwert (z. B. Bei gewünschter Schärfentiefe)
Blendenwert ist eingestellt! Meßtaste (2) drücken und Zeitstellscheibe (15) drehen (nur Rastungen verwenden), bis sich Meßwerkzeiger (23) mit der Festmakre (24) deckt. Wird keine Übereinstimmung erreicht, günstigste Belichtungszeit wählen und Feinkorrektur mit Blendenring (28) vornehmen.
Beim Drücken der Meßtaste wird die Blende automatisch auf den eingestellten Wert geschlossen.
Ist bei einer Messung trotz Verstellung von Blende und Belichtungszeit keine Deckung (Zeiger-Festmakre) möglich, so reichen für die Automatic die Lichtverhältnisse nicht aus. Abhilfe: Zusatzbeleuchtung oder empfindlicheren Film.
Kontrolle der Messung unmittelbar vor der Aufnahme
Bei Betätigung des Auslösers wird vor der Verschlußauslösung der Meßstromkreis nochmals geschlossen. Dadurch ist eine Kontrolle für die richtige Belichtung (Zeigerdechung) unmittelbar vor der Aufnahme Möglich.
Ist bei den angeführten Meßvorgängen in keinem Fall ein Zeigerausschlag wahrnehmbar, so its die Stromquelle (32) zu prüfen (siehe Abschnitt "Prüfung und Auswechseln der Stromquelle").
Bei ungünstigen Aufnahmeverhältnissen (sehr starkes Seitenlicht) kann das Meßergebnis durch einfallendes Nebenlicht durch das Sucherokular verfälscht werden. Abhilfe: Ansatz der beigegebenen Lichtschutzkappe.
Belichtungsmessung mit Objektiven ohne Druckblendenautomatik
Bei diesen Objektiven ist die Blendenmechanik der Kamera unter dem Rückkehrspiegel (31) abzuschalten (s. Abschnitt "Blendenautomatik"). Infolge ihres Fassungsaufbaues kann bei einigen (älteren) Objektiven die Meßtaste nicht eingedrückt werden. In diesem Falle ist die Belichtungsmessung bei vorsichtig gedrücktem, Auslöser (vor der Verschlußauslösung) vorzunehmen. Die Scharfeinstellung erfolgt dabei zweckmäßig vor der Belichtungsmessung, da sich bei diesen Objektiven die Blende nicht wieder automatisch öffnet.
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Bildschärfe einstellen
Die PRAKTICAmat besitzt zwei Möglichkeiten der Scharfeinstellung.
Der Sucher der PRAKTICAmat ist mit einer Fersnellinse ausgestattet. In ihrer Mitte befindet sich ein von einem Rasterringfeld (22) (Mikroraster) umschlossenes Meßkeilfeld (21).
1. Methode
Das Meßkeilfeld (21) wird benutzt, wenn das Motiv im Quer- oder Hochformat markante Linien enthält. Durch Drehen am Entfernungsstellring (26) bewegen sich die beiden Teilbilder des Meßkeilfeldes nach Art eines Schnittbildentfernungsmessers gegenläufig. Wenn sich die markanten Linien genau gegenüberstehen, d. h. zu einem Bild verschmelzen, ist die Schärfe richtig eingestellt.
2. Methode
Das Rasterringfeld (22) wird benutzt, wenn im Motiv markante Linien fehlen oder wenn Bewegung vorherrscht. Das Scharfstellen geschieht nach Art der Mattscheibeneninstellung.
Die Fresnellinse, welche das Rasterringfeld umgibt, dient vor allem zur Aufhellung des Sucherbildes und sollte nicht zur Scharfeinstellung benutzt werden. Da das Aufnahmeobjektiv zugleich Sucherobjektiv ist, tritt keine Sucherparallaxe auf. Fehlsichtige können vor den Suchereinblick Korrekturgläser in Spezialfassung einsetzen. (Ansatzstelle für weitere Spezialsuchereinrichtungen).
Die Entfernungsangaben am Objektiv beziehen sich auf die Lage der Bildebene (Markierung (19) auf der Deckkappe).
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Schärfentiefe
Die Grenzen der Schärfentiefe können für die jeweilige Blendenzahl an der Schärfentiefenskale (27) am Objektiv abgelesen werden. Die Beurteilung kann auch im Sucherbild bei Betätigung der Meßtaste (2) oder des Abblendhebels (25) am Objektiv nach durchgeführter Belichtungsmessung erfolgen.
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Kamera auslösen
Auslöser (3) gleichmäßig eindrücken, bis der Verschluß abgelaufen ist. Sicherung des Auslösers gegen ungewollte Betätigung durch Drehen am Rändel, bis sich Rotpunkte gegenüberstehen. Entriegelung sinngemäß. Wird länger als 1/30 Sekunde belichtet, empfiehlt es sich, Stativ (Stativanschluß 33) und Drahtausöser zu verwenden.
Drahtauslöseranschluß im Auslöser. |
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Aufnahmebereitschaft
Nach der Aufnahme ist in der oberen linken Ecke im Sucherbild ein Kontrollzeichen (20) sichtbar. Durch erneutes Spannen (Spannhebel 11) wird das Sucherbild freigegeben. Die Aufnahmebereitschaft der Kamera ist hergestellt.
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Filmwechsel
Zeight der Bildzähler (14) die dem eingelegten Film entsprechende Bildzahl an, so ist der Rückspulauslöser (12) einzudrücken, die Rückspulkurbel (29) auszuklappen und der Film in Pfeilrichtung zurückzuspulen. Das Erreichen des Filmanfanges macht sich durch erhöhten Widerstand bemerkbar.
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Objektivwechsel
Objektiv am Ojbektivkörper fassen und nach links herausdrehen. Wechselobjektiv sinngemäß einsetzen.
Als Wechselobjektive können alle Objektive mit PRAKTICA-Anpassung (Schraub-gewinde M 42x1) von 20mm bis 1000mm verwendet werden.
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Blendenautomatik
Die Blendenautomatik der Objektive wird über die Blendenmechanik der Kamera auf die Belichtungsautomatik übertragen.
Bei Verwendung von Wechselobjetkiven ohne Blendenautomatik (bzw. mit Blendenvorwahl) ist die Blendenmechanik unter dem Rückkehrspiegel (31) abzuschalten. (Vorsichtsmaßnahme - da der Fassungsaufbau ältere Objektive zur Beschädigung der Blendenmechanik führen kann.
Rückkehrspiegel (31) vorsichtig am Rahmen anheben (Spiegelfläche nicht mit den Fingern berühren) und rot markierten Umschaltknopf (30) nach rechts bis zum Anschlag schieben. Spiegelrahmen loslassen, springt in 45°-Lage zurück.
Umschaltung bei Verwendung von Objetkiven mit Blenenautomatik sinngemäß (roter Umschaltknopf (30) muß links stehen).
Wird der Spiegel bei gespanntem Verschluß versehentlich zu weit hochgedrückt, so bleibt er in der oberen Stellung stehen. Nach einer Blindauslösung schwenkt der Spiegel wieder in die 45°-Lage.
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Blitzlichtsynchronisation
Die PRAKTICAmat hat zwei Möglichkeiten der Synchronisation von Blitzlichtquellen. Blitzichtkabel des Blitzgerätes in das dem Blitzgerät entsprechende blitzlichtnippel (4) stecken.
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F-Synchronisation
Für kurzbrennende Blitzlampen!
Hat den Vorteil, daß eine kürzere Belichtungszeit als bei Anschluß an das Blitzlichtnippel X gewählt werden kann. Als Belichtungszeit kann für Blitzlampen der F-Klasse 1/30s empfohlen werden.
Beim F-Anschluß wird der Blitz etwa 10ms vor vollständiger Freigabe des Bildfensters durch den Verschluß ausgelöst.
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X-Synchronisation
Für Röhrenblitzgeräte!
Die kürzeste Belichtungszeit beträgt 1/40s (Einstellung ).
Beim X-Anschluß wird der Blitz nach vollständiger Freigabe des Bildfensters durch den Verschluß ausgelöst.
Prüfung und Auswechseln der Stromquelle
Als Stromquelle für die Belichtungsmeßeinrichtung wird ein Mallory-Quecksilberoxyd-Element (32), Typ PX 13, verwendet.
Bedingt durch die geringe Stromentnahme und die kurze Betriebsdauer während der Messung beträgt die Lebensdauer ca. 2 Jahre.
Eine Kontrolle der Betriebsspannung kann folgendermaßen durchgeführt werden:
- Belichtungszeit auf 1/1000s,
- Filmempfindlichkeit auf 17 DIN einstellen
- und Kontrolltaste (34) am Kameraboden eindrücken.
- Der Meßwerkzeiger (23) muß dabei mindestens bis zur Festmarke (24) ausschlagen, anderenfalls Auswechseln des Elementes.
Deckel (32) am Kameraboden herausschrauben. Neues element so einsetzen, daß Aufschrift (+ Zeichen) sichtbar ist. Deckel wieder fest einschrauben.
Wird vorwiegend bei Temperaturen unter 0°C gearbeitet, empfiehlt es sich, das Spezialelement Mallory PX 625 zu verwenden. Seine Lebensdauer betgrägt ca. 1 Jahr.
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Wartung und Pflege
Die PRAKTICAmat muß als hochwertiges Präzisionsgerät vor Stoß, Schlag und Staub geschützt werden. Von Zeit zu Zeit sind Patronen-, Spulenraum und Bildbühne von Staub und Filmemulsionsteilchen mit einem Haarpinsel zu säubern. Optische Teile (Objektiv, Sucher, Spiegel) nicht mit Fingern berühren. Ist es trotzdem geschehen, Fingerspuren sofort vorsichtig entfernen. Säuberung mit Haarpinsel oder weichem Leinentuch.
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Zubehör für PRAKTICAmat
- Bereitschaftstasche
- Drahtauslöser
- Gegenlichtblenden
- Filter
- Tragriemen, verstellbar
- Zwischenringe
- Spezialzwischenring mit Doppeldrahtauslöser
- Stößelzwischenringe
- Steckschuh, ansetzbar für weiteres Zubehör
- Balgennaheinstellgerät
- Einstellschlitten
- Einstelfernrohr
- Winkelsucher
- Augenmuschel
- Universalstativ
- Reprogerät
- Ansatz für Mikroskope
Durch Weiterentwicklung der Kamera können sich geringfügige Abweichungen von dieser Druchschrift ergeben. Wir bitten, alle Hinweise dieser Anleitung zu beachten. Durch unsachgemäße Behandlung der Kamera können Schäden entstehen, deren Behebung außerhalb unserer Garantieleistung liegt.
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